ReH2gion – Grenzüberschreitende Wasserstoff-Hubs für Innovation und regionale Transformation

Basisinformationen über das Projekt

Projekttitel:

ReH2gion – Grenzüberschreitende Wasserstoff-Hubs für Innovation und regionale Transformation

Projektkürzel:

ReH2gion

EU-Förderung (EFRE):

492.184,99 €

Projektlaufzeit:

30.01.2026 - 31.12.2028

Kooperationspartner und Kontaktpersonen:

  • Lead partner: Hospodářská a sociální rada Ústeckého kraje, z. s., Karel Tichý
  • HZwo e.V.

Ziele und Inhalt:

Das Projekt ReH2gion – Regional Hydrogen Innovation for Transformation zielt darauf ab, die nachhaltige Transformation und die Energiesicherheit der Region Ústí und Südwestsachsens durch den Ausbau von Wasserstofftechnologien, Innovation und grenzüberschreitender Zusammenarbeit zu stärken. Zentrales Ziel ist es, die Grundlagen für eine funktionsfähige grenzüberschreitende Wasserstoffwirtschaft zu schaffen, die Produzenten, potenzielle Abnehmer, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Unterstützungsorganisationen und öffentliche Verwaltungen auf beiden Seiten der Grenze miteinander verbindet. Das Projekt verfolgt insbesondere das Ziel, regionale Wertschöpfungsketten in den Bereichen Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff zu verknüpfen, die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Verwaltung zu stärken, Synergien zu identifizieren und bestehende Hemmnisse für die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Wasserstoffmarktes abzubauen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung des Konzepts grenzüberschreitender Wasserstoff-Hubs in Ústí / der Region Ústí sowie im Raum Chemnitz / Erzgebirge, die als Zentren für Wissensaustausch, Matchmaking, Projektentwicklung und die gemeinsame Nutzung von Forschungsergebnissen dienen sollen. Das Projekt reagiert auf die tiefgreifenden Strukturveränderungen in beiden Regionen: In Sachsen steht vor allem die stark vom Verbrennungsmotor abhängige Zulieferindustrie unter Transformationsdruck, während die Region Ústí den schrittweisen Ausstieg aus der Kohle sowie die Umstrukturierung der Chemie-, Energie- und Maschinenbauindustrie bewältigen muss. Gemeinsamer Ausgangspunkt ist die Notwendigkeit, Produktionsprozesse und Energieversorgung zu dekarbonisieren; Wasserstofftechnologien werden dabei als eine zentrale Zukunftsperspektive betrachtet.

Projektergebnisse:

Das Projekt wird eine Reihe praxisrelevanter Ergebnisse hervorbringen, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Wasserstoff zwischen der Region Ústí nad Labem und Südwestsachsen stärken. Es ermöglicht den kontinuierlichen Informationsaustausch über die Kapazitäten und den Bedarf der Wasserstoff-Wertschöpfungskette beidseits der Grenze, einschließlich Produzenten, potenziellen Abnehmern, Infrastruktur und bestehenden Hemmnissen.

Das Projekt trägt zur Erstellung praktischer Leitlinien und Empfehlungen für die Einrichtung und Weiterentwicklung grenzüberschreitender Wasserstoffzentren bei, einschließlich konkreter Schritte und Beispiele bewährter Verfahren.

Darüber hinaus ermöglicht es die Erstellung von Empfehlungen für regionale und nationale Strategien zur Integration von Wasserstoff in Transformationsstrategien.

Zu den Ergebnissen gehören außerdem mindestens sechs grenzüberschreitende Workshops und Fachveranstaltungen zum Wissensaustausch, zur Vernetzung von Produzenten und Abnehmern sowie zur Diskussion von Investitionsmöglichkeiten. Das Projekt schließt mit einer deutsch-tschechischen Konferenz mit Experten, Vertretern aus Industrie und öffentlicher Verwaltung ab und wird durch Kommunikationsmaterialien wie eine Broschüre, Online-Artikel und Newsletter ergänzt.

Zuletzt aktualisiert am:

30.07.2026

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