FutureReadiness @KMU: InnoBridgE beim WINSAX Business Frühstück in Chemnitz
Wie bleiben kleine und mittlere Unternehmen in Zeiten von Veränderung, Fachkräftemangel und neuen Anforderungen handlungs- und wettbewerbsfähig? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Business Frühstücks zum Thema „FutureReadiness @KMU: Warum Future Skills über die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands entscheiden“, das am 21. August 2026 vom Wirtschaftsnetzwerk Sachsen (WINSAX) zum ersten Mal in Chemnitz durchgeführt wurde.

Unser Intereg-Projekt „Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU durch Future Working Skills in SN und ČR (InnoBridgE)“, vertreten durch Prof. Dr. Helge Fischer und Ulrike Schroer von der Internationalen Hochschule (IU), gestalteten die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem ESF-Projekt „Zukunftskompetenzen für dual Studierende und Unternehmen in Sachsen (ZuKo4Saxony)“ maßgeblich mit.
Nach einem fachlichen Input zum wissenschaftlichen Hintergrund von Zukunftskompetenzen stand in dem interaktiven Workshop vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie diese Kompetenzen im Arbeitsalltag von KMU konkret sichtbar und nutzbar werden. Auf Grundlage zentraler Fragen aus der aktuellen Bedarfserhebung im Projekt InnoBridgE diskutierten die Teilnehmenden, welche Herausforderungen KMU aktuell besonders beschäftigen, welche Zukunftskompetenzen aus Sicht der Unternehmen künftig wichtiger werden und welche Lern und Austauschformate im betrieblichen Alltag tatsächlich gut nutzbar sind. Besonders hohe Zustimmung erhielten dabei Kompetenzen im Bereich Veränderungsgestaltung und mitarbeiterorientierter Führung, insbesondere das Mitnehmen von Teams in Veränderungsprozessen sowie empathische Führung und psychologische Sicherheit. Bei den Lernangeboten zeigte sich eine klare Präferenz für kurze digitale Impulse, sogenannte Microlearnings, die von den Teilnehmenden mit großer Mehrheit bevorzugt wurden.
Mit mehr als 35 Teilnehmenden war das Format sehr gut besucht. Die anwesenden KMU zeigten großes Interesse, beteiligten sich aktiv an den Diskussionen und brachten vielfältige Perspektiven aus ihrer Unternehmenspraxis ein. Dadurch entstanden wertvolle Einblicke in aktuelle Bedarfe, Erwartungen und mögliche Ansatzpunkte, die für die Entwicklung praxisnaher Unterstützungsangebote im Projekt InnoBridgE besonders relevant sind. Die Veranstaltung bestätigte zugleich einen zentralen Ansatz von InnoBridgE: Zukunftskompetenzen werden für KMU vor allem dann greifbar, wenn sie an konkrete Herausforderungen, betriebliche Erfahrungen und realistische Unterstützungsbedarfe anknüpfen.
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