České a saské firmy hledaly řešení s vědci. SUPPORT4SME spojil firmy s výzkumem

07.10.2026 - 07.10.2026
Kde: Sokolov
Typ akce: Kulatý stůl

Wie kann die Zusammenarbeit mit einer Universität Unternehmen dabei helfen, konkrete Probleme in der Produktion zu lösen? Genau darum ging es bei dem tschechisch-sächsischen Workshop des Projekts SUPPORT4SME, der am 7. Oktober 2026 in Sokolov stattfand. Das Treffen zog Vertreter von Unternehmen aus der Region Karlovy Vary und aus Sachsen an, die nach Möglichkeiten suchten, die Forschungseinrichtungen und Technologien der Hochschulen zu nutzen.
České a saské firmy hledaly řešení s vědci. SUPPORT4SME spojil firmy s výzkumem

Ein kleines Unternehmen hat meist alle Hände voll zu tun mit der Produktion selbst. Für ein eigenes Labor oder ein teures Mikroskop bleibt weder Zeit noch Geld. Dabei liegt oft genau dort die Antwort auf die Frage, warum ein Produkt bricht, reißt oder nicht so funktioniert, wie es soll.

Das Projekt SUPPORT4SME schlägt daher eine Brücke zwischen Unternehmen und Universitätslabors auf beiden Seiten der Grenze. Auf tschechischer Seite steht das Institut für Nanomaterialien, fortgeschrittene Technologien und Innovationen der Technischen Universität Liberec (CXI TUL) dahinter, auf sächsischer Seite die TU Chemnitz. Das Projekt wird aus dem Programm Interreg Tschechien – Sachsen kofinanziert.

Der Workshop fand unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftskammer der Region Karlovy Vary statt. Die Eröffnungsrede hielt deren Direktorin Lenka Mansfeldová.

Vom Fehler zum neuen Produkt

Nach der Vorstellung des Projekts folgten Beispiele aus der Praxis. Adam Blažek vom CXI TUL und Kristina Roder von der TU Chemnitz zeigten, wie die Universitäten Unternehmen unterstützen können. Zum Beispiel dabei, herauszufinden, woraus ein Material genau besteht und woher ein Fehler stammt. Zu testen, wie widerstandsfähig ein Produkt ist. Oder ein völlig neues Produkt zu entwickeln.

Auch sächsische Unternehmen interessieren sich für tschechische Labore

Die Themen, die die Unternehmen mitbrachten, waren vielfältig. Bonnel Technologie, Terea Cheb und EPT connector interessierten sich für das Kunststoffspritzgießen, also die Herstellung von Kunststoffteilen durch Pressen in eine Form. Sie befassten sich mit geeigneten Materialien und Schulungen. Eine weitere Frage betraf die Blechumformung und Computersimulationen. Diese zeigen, wie sich Blech biegt oder dehnt, bevor eine echte Maschine zum Einsatz kommt.

Die Firma Serafin Byliny brachte eine ganz andere Welt mit. Sie interessierte sich für die Automatisierung der Produktion und Verpackungsmaschinen, aber auch für die Analyse von Mazeraten, also Auszügen aus Pilzen und Kräutern.

Aus Sachsen kam unter anderem das Unternehmen MAF Materialanalytik Freiberg. Dieses interessierte sich für chemische Materialanalysen und für die Arbeit mit Mikroskopen in den Laboren von CXI TUL. Die Firma CKT-Ökoplast GmbH widmet sich Kunststofftechnologien für die Automobil- und Lebensmittelindustrie.

SUPPORT4SME: Forschung für kleine und mittlere Unternehmen zugänglicher machen

Die intensivsten Gespräche fanden erst nach dem offiziellen Programm statt. Die Diskussionen und Fragen verlagerten sich auf das gemeinsame Mittagessen, bei dem Zeit für erste Beratungen zu konkreten Problemen blieb. Kontakte wurden geknüpft. Nun ist die Zusammenarbeit an der Reihe.

Das Projekt SUPPORT4SME hilft kleinen und mittleren Unternehmen, die Barrieren zwischen industrieller Praxis und angewandter Forschung zu überwinden. Es vernetzt Unternehmen mit Experten und der technologischen Ausstattung von Hochschulen auf beiden Seiten der tschechisch-sächsischen Grenze und unterstützt die Suche nach konkreten Lösungen für produktionstechnische und technologische Probleme.

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