Lösung von Umweltrisiken in den Bergbaufolgelandschaften

Basisinformationen über das Projekt

Projekttitel:

Lösung von Umweltrisiken in den Bergbaufolgelandschaften

Projektkürzel:

REPPIK

Projektstatus:

Projekt in Umsetzung

EU-Förderung (EFRE):

551.601,24 €

Projektlaufzeit:

25.11.2024 - 30.06.2028

Kooperationspartner und Kontaktpersonen:

  • Lead partner: VYSOKÁ ŠKOLA BÁŇSKÁ - TECHNICKÁ UNIVERZITA OSTRAVA, Václav Zubíček (vaclav.zubicek@vsb.cz)
  • TU Bergakademie Freiberg
  • Hospodářská a sociální rada Mostecka, z.s.

Ziele und Inhalt:

Das Projekt zur Bergbaufolgelandschaft in der Region Ústí nad Labem und Sachsen verfolgt einen innovativen Ansatz zur Lösung komplexer Probleme: - Optimierung von Wasserflächen: Wir führen eine detaillierte Studie zur Verdunstung von Wasserflächen durch und verfeinern die Berechnungsmethoden, um natürliche - Ressourcen zu schützen und die Stabilität des umliegenden Geländes zu sichern. Innovative Materialien für Bodenstabilität: Neue Materialien und Technologien zur Stabilisierung des Geländes und zur Minimierung der Erosion werden getestet, um die Landschaft zu schützen und die Umwelt zu verbessern. Nutzungskonzepte alter Bergwerke: Wir erforschen neue Nutzungsmöglichkeiten von stillgelegten Gruben unter energetischen und Umweltaspekten (z.B. Erzeugung geothermischer Energie, Druckluft, Pumpspeicherung), was einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region leistet. Durch die Zusammenarbeit mit Industriepartnern und lokalen Behörden entwickeln wir eine Methodik und einen Aktionsplan mit praktischen Empfehlungen zur Nutzung der Bergbaufolgelandschaft. Das Projekt trägt zur nachhaltigen Entwicklung, sicheren Raumplanung und dem Schutz des Naturerbes auf beiden Seiten der Grenze bei. Die Notwendigkeit des Projekts wird durch Absichtserklärungen von Industriepartnern und Behörden untermauert und unterstützt die Ziele des Green Deal und der Klimaschutzpolitik der Tschechischen Republik und BRD.

Projektergebnisse:

  • Ergebnisse zur Verdunstung und innovativen Materialien zur Geländestabilisierung in postbergbaulichen Landschaften werden in die Praxis und interne Dokumentationen der Industriepartner integriert.
  • Es wird versucht, die Ergebnisse im Einklang mit RCR79 zu implementieren, aber der kurze Zeitraum für die Umsetzung erlaubt es uns nicht, diese Verpflichtung einzugehen.
  • Workshop: 2x im Projekt, Fokus auf Wasser, Geomechanik und Bergwerksnutzung.
  • Workshop: 2x vor Projektende. Ziel: Ergebnispräsentation, Präzisierung der Schlussfolgerungen. WSErgebnisse fließen in Projektausgaben ein.
  • Einführungskonferenz:Die Garanten stellen den Stand der Technik und die Ziele des Projekts vor.Vorträge: WP-Leiter+Fachspezialisten.
  • Abschlusskonferenz: Ergebnisse und Auswirkungen für die Region. Vorträge: WP-Leiter + Fachexperten.
    Teilnehmer: eingeladene Fachöffentlichkeit, Verwaltung und lokale Selbstverwaltung.
  • Popularisierte Feldworkshops SEK/UNI:3x im Projekt. Ziel:Studenten und junge Wissenschaftler für
    postbergbauliche Landschaften,deren Besonderheiten und Auswirkungen sensibilisieren.Praxis im
    Feld.
  • Workshops SEK/UNI: 10x Gespräche, Forscher präsentieren Erkenntnisse zur Rekultivierung postbergbaulicher Landschaften und regionaler Entwicklung. Ziel: Wissenschaft popularisieren, Jugend
    einbinden.
  • Ergebnisse von RCO83 gemäß RCR79 werden in strategische Dokumente der Akteure integriert, mit
    dem Ziel, sie in die Entwicklungspläne der Stadt/des Landkreises aufzunehmen.

Zuletzt aktualisiert am:

15.04.2026

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