Fortbildung 4 - Vegetationsbrandbekämpfung
Die freiwilligen Feuerwehrleute des Projekts „Klimawandel kennt keine Grenzen“ nahmen am 11. April 2026 in Lückendorf an einer ganztägigen Fortbildung zum Thema „Bekämpfung von Vegetationsbränden“ teil.

Rund 70 Feuerwehrfrauen und -männer aus Deutschland und Tschechien nahmen an der praxisorientierten Fortbildung teil. Damit setzt das Projekt ein starkes Zeichen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz – ein Aspekt, der angesichts zunehmender Wald- und Vegetationsbrände durch den Klimawandel immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Die Fortbildung wurde von erfahrenen Ausbildern der Fa. FireToolBox durchgeführt und gliederte sich in mehrere Stationen, an denen die Teilnehmer in kleinen Gruppen trainierten. Im Mittelpunkt standen unter anderem der Fahrzeugeinsatz mit der sogenannten „Pump-and-Roll“-Technik, effektives Schlauchmanagement im anspruchsvollen Gelände, der sichere Umgang mit Handwerkzeugen sowie taktisches Vorgehen in unwegsamem Terrain. Ein besonderes Highlight stellte das Training am Realfeuer dar, bei dem das Verhalten von Vegetationsbränden unter lokalen Bedingungen beobachtet werden konnte und verschiede Varianten des Einsatzes geübt werden konnten.
Neben der fachlichen Weiterbildung bot die Veranstaltung auch Raum für den Austausch zwischen den beteiligten Wehren und Partnern. Vertreten waren unter anderem Einsatzkräfte aus Oybin, Zittau, Hrádek nad Nisou, Jablonné v Podještědí, Krásná Studánka sowie Mitarbeiter des Integrierten Rettungsdienstes der Region Liberec.
Die gemeinsame Fortbildung stärkt nicht nur die Einsatzfähigkeit, sondern auch das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg.





