Internationaler Workshop zum Thema logistische Absicherung bei Notfällen
Zwei genehmigte Projekte setzen ihre Zusammenarbeit fort – diesmal mit einem Workshop in Liberec

Vom 12. bis zum 13. Juni 2026 veranstaltete die Berufsfeuerwehr des Landkreises Liberec einen internationalen Workshop zum Thema logistische Absicherung bei weitreichenden Notfällen. Die Teilnehmer wurden mit den Möglichkeiten der logistischen Unterstützung sowohl für die einsetzenden Feuerwehreinheiten als auch für den Schutz der Bevölkerung vertraut gemacht. Es wurden technische Mittel aus der Ausrüstung der Feuerwehr des Landkreises Liberec sowie der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Liberec vorgestellt.
Die Technik der Rettungseinheit der Feuerwehr der Tschechischen Republik wurde vorgestellt, und in der Präsentation wurden die praktischen Einsätze dieser Spezialeinheit der Berufsfeuerwehr bei großen Notfällen wie Naturkatastrophen oder beispielsweise Großbränden gezeigt, bei denen beschädigte Gebäudestrukturen abgetragen werden müssen. Im Rahmen der Diskussion mit den deutschen Kollegen konnte so ein Vergleich mit dem ähnlichen Dienst des THW gezogen werden, der auf deutschem Gebiet tätig ist.
Der Einsatz von Drohnen bei der Arbeit der Feuerwehr war ein weiteres Thema dieses Treffens. Die Feuerwehrleute stellten dabei einen neuen, sich erfolgreich entwickelnden Dienst bei den Brandschutzkräften in der Tschechischen Republik vor.
Abschließend wurde auch die Ausrüstung vorgestellt, mit der die Berufsfeuerwehr im Landkreis Liberec im Einsatz ist. Unter anderem wurde die Spezialausrüstung der Feuerwehr von Hradec in Form eines Containerträgers und einzelner Aufbauten vorgeführt, die dieses Fahrzeug bedienen kann und die bei großen Naturkatastrophen in den Einsatzverbänden der Feuerwehr im Landkreises Liberec zum Einsatz kam.
Der gesamte Workshop wurde im Rahmen des Interreg-Projekts mit dem Titel „Intensivierung der Zusammenarbeit im Brandschutz und Einsatzleitung an der SN-CZ-Grenze“ in den Regionen Liberec, Ústí nad Labem und Karlovy Vary organisiert. Dieses Projekt arbeitet mit dem Projekt „Der Klimawandel kennt keine Grenzen“ zusammen, an dem die Feuerwehr von Hrádek nad Nisou gemeinsam mit den Feuerwehren aus Krásná Studánka und Jablonné v Podještědí sowie auf deutscher Seite mit den Feuerwehren aus Zittau und Oybin beteiligt sind.



