Feldbericht: Regen, Fels und ein eingestürzter Damm
Feldarbeiten verlaufen nur selten genau nach Plan – und unsere beiden Geländetermine im August bildeten da keine Ausnahme. Hier ein kurzer Überblick darüber, was passiert ist und welche Erkenntnisse wir dabei gewonnen haben.

17. August: Ein schwieriger Start
Starker Regen und einige unerwartete Hindernisse führten dazu, dass das Team beim ersten Geländetermin nicht alle geplanten Arbeiten durchführen konnte.
Grundwassermessstellen. Ursprünglich war die Installation von 10 Piezometern vorgesehen; tatsächlich konnten zunächst nur 2 fertiggestellt werden. Wie erwartet, verlangsamte eine Gesteinsschicht unterhalb der Oberfläche die Bohrarbeiten erheblich.
Querprofile des Baches. Die dichte Ufervegetation machte eine zuverlässige Messung von Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten unmöglich. Diese Arbeiten wurden daher auf den Herbst verschoben, wenn die Vegetation zurückgegangen und das Bachbett besser zugänglich ist.
Drohnenbefliegung. Die Drohnenbefliegung konnte erfolgreich durchgeführt werden. Dabei entstanden hochwertige Video- und Fotoaufnahmen des Untersuchungsgebiets. Auch Medienvertreter waren vor Ort, um die Arbeiten zu dokumentieren.
27. August: Zurück im Gelände
Das Team kehrte ins Gelände zurück, um die Arbeiten zur Grundwasserüberwachung fortzusetzen. Dabei wurden 3 weitere Piezometer-Messstellen installiert, sodass nun insgesamt 5 der geplanten 10 Messstellen eingerichtet sind. Ein weiterer Geländetermin ist vorgesehen, um die Arbeiten fortzuführen.
Darüber hinaus stellte das Team fest, dass einer der überwachten Biberdämme seit dem vorherigen Besuch auseinandergebrochen war. Anhand der Wasserstandsmessungen ließ sich der Einsturz auf den 22. August datieren. Dies verdeutlicht einmal mehr, wie dynamisch diese Systeme sind – und ist zugleich ein Grund dafür, weshalb wir ihre hydraulischen und hydrologischen Bedingungen untersuchen.
Über den weiteren Fortschritt der Untersuchung werden wir informieren.





