Rückblick auf die Feldarbeit
Nach den Herausforderungen, mit denen wir im August konfrontiert waren, verlief unser jüngster Feldtag deutlich planmäßiger. Das Team konnte alle geplanten Aufgaben erfüllen und das Grundwassermessnetz ist nun vollständig eingerichtet.

Messung von Abfluss und Fließgeschwindigkeit: Wir haben die Abflüsse und Fließgeschwindigkeiten oberhalb und unterhalb des Biberdammsystems gemessen. Diese Messungen ermöglichen es uns, Veränderungen des Abflusses im Gewässer in der Zeit zu verfolgen. Gleichzeitig liefern sie eine wichtige Grundlage, um die Wechselwirkungen zwischen dem Gewässer und dem Grundwasser besser zu verstehen.
Vervollständigung des Grundwassermessnetzes: Alle 10 Grundwassermessstellen sind nun mit Piezometersensoren ausgestattet. Fünf Sensoren wurden bereits bei früheren Begehungen installiert. Wir haben die Daten dieser Sensoren ausgelesen und verfügen damit seit ihrer Installation im August über eine kontinuierliche Aufzeichnung der Grundwasserstände. Mit dem nun vollständig eingerichteten Messnetz können wir verfolgen, wie sich Niederschläge, Trockenperioden und Veränderungen des Abflusses im gesamten Untersuchungsgebiet auf das Grundwasser auswirken.
GPS-Vermessung: Alle 10 Messstellen wurden per GPS erfasst. Ihre exakten Koordinaten bilden die Grundlage für die räumliche Analyse der Grundwasserstände und deren Übertragung in unser Modell.
Bodenproben: Das Team hat außerdem Bodenproben entnommen, die derzeit im Labor auf ihre Durchlässigkeit untersucht werden. Diese Werte sind ein wichtiger Eingangswert für das gekoppelte Oberflächenwasser-Grundwassermodell, das wir einsetzen, um besser zu verstehen, wie Biberdämme den Wasserhaushalt im Untersuchungsgebiet beeinflussen.





