Mit Studierenden ins Gelände: BIBOB-Exkursion zu den Biberdämmen
Am 22. Oktober verbrachten 35 Personen, darunter rund 20 Studierende der TUD und der ČVUT sowie Projektteams der TUD, ČVUT, ČZU, ALKA Wildlife und des LPV Sächsische Schweiz – Osterzgebirge, einen Tag im Gelände, um zu erfahren, wie Biber den Wasserhaushalt, die Landschaft und die Landnutzung beeinflussen. An dem Tag wurde das im Studium erworbene Wissen mit den Gegebenheiten vor Ort verknüpft.

Ausgangspunkt: Bad Schandau (DE)
Der Tag begann im NationalparkZentrum Sächsische Schweiz in Bad Schandau. Nach einer herzlichen Begrüßung und einer Tasse Kaffee standen Vorträge über die Biologie des Bibers, die Vorteile und Konflikte im Zusammenhang mit Biberdämmen sowie die für den Tag geplanten Exkursionsstandorte und Aktivitäten auf dem Programm.
Untersuchte Biberdammstandorte: Lobendava (CZ)
Anschließend überquerten wir die Grenze, um die im Rahmen des Projekts untersuchten Biberstandorte zu besuchen. Das Monitoring umfasst Grundwassermessstellen, Wasserstandspegel, Abflussmessungen, die Erfassung von Biberdämmen, die Beobachtung der Biberaktivität sowie den Einsatz von Fotofallen. Die Studierenden konnten vor Ort sehen, wie die Aktivitäten der Biber den Wasserabfluss und die umliegende Landschaft verändern: Eine Kaskade von Biberteichen kann mehrere Tausend Kubikmeter Wasser zurückhalten. Zudem erfuhren sie, welche Konflikte zwischen Biberdämmen, menschlicher Infrastruktur und landwirtschaftlich genutzten Flächen entstehen können, da über einen Vorfall, der sich direkt an diesem Standort ereignet hatte, berichtet wurde. So konnten die Studierenden an diesem Ort die positiven Auswirkungen sowie die Konflikte nebeneinander sehen.
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