ERNILAC - Euroregion Neiße Internationaler Arbeitsmarkt für Akademiker

Basisinformationen über das Projekt

Projekttitel:

ERNILAC - Euroregion Neiße Internationaler Arbeitsmarkt für Akademiker

Projektkürzel:

ERNILAC

Projektstatus:

Projekt in Umsetzung

EU-Förderung (EFRE):

378.768,19 €

Projektlaufzeit:

09.01.2024 - 31.08.2026

Kooperationspartner und Kontaktpersonen:

  • Lead partner: Technická univerzita v Liberci, doc. Ing. Kateřina Maršíková, Ph.D.
  • Technische Universität Dresden

Ziele und Inhalt:

Das Projekt fokussiert sich auf die Beratung von Studierenden, insbesondere zukünftigen Absolventen, Hochschulen innerhalb der Euroregion Neiße (ERN) sowie politischen Entscheidungsträgern im Hinblick auf die Anforderungen des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes. Das Ziel besteht darin, eine systematische Unterstützung zu bieten, die den Bedürfnissen von Arbeitgebern und Stakeholdern gerecht wird. Es soll das Bewusstsein der Studierenden für die Chancen auf dem Arbeitsmarkt der ERN stärken und sie über die Formalitäten einer grenzüberschreitenden Berufstätigkeit aufklären, insbesondere hinsichtlich der gefragten Kompetenzen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Frage, unter welchen Bedingungen die Absolventen bereit sind, in der Region zu bleiben. Die im Rahmen des Projekts durchgeführte Forschung erfasst sowohl die aktuellen akademischen Kompetenzbedarfe als auch die Kompetenzangebote in der ERN. Durch Workshops, Exkursionen und einen Karrieretag soll die Bereitschaft zum Verbleib erhöht werden. Zudem wird ein Karrierekompass erstellt, der die Orientierung auf dem Arbeitsmarkt der ERN erleichtern soll. Die Inhalte umfassen Berufsprofile, transnationale Erfolgsgeschichten sowie Informationen zu Anreizprogrammen wie beispielsweise "Görlitz auf Probe" und den Formalitäten für grenzüberschreitendes Arbeiten. Die erzielten Ergebnisse werden mit einer Expertengruppe beraten, und darauf aufbauend werden Empfehlungen für Hochschulen und Vertreter der lokalen Politik entwickelt.

Projektergebnisse:

Projektausgaben (Outputs)

Das Projekt generiert konkrete, überprüfbare Outputs zur Unterstützung der Orientierung von Studierenden sowie zur Stärkung der Zusammenarbeit relevanter Akteure in der Euroregion Neiße:

  • Durchgeführte Reihe von Fachworkshops zur Entwicklung von Karrieren im grenzüberschreitenden Kontext, mit Fokus auf erforderliche Kompetenzen, Beschäftigungsmöglichkeiten, Mobilität sowie administrative Rahmenbedingungen der Beschäftigung im Ausland.
  • Erarbeitete Fachstudien und analytische Berichte, die systematisch erfassen:
    • aktuelle Anforderungen der Arbeitgeber in der Euroregion Neiße,
    • Struktur und Niveau der Kompetenzen von Absolvent:innen,
    • Erwartungen der Studierenden sowie Faktoren für ihren Verbleib in der Region,
    • Bedarfe von Hochschulen und öffentlichen Institutionen im Kontext des Arbeitsmarktes.
  • Durchgeführte Praxisexkursionen in Unternehmen, die Studierenden direkte Einblicke in Arbeitsumfelder und Anforderungen von Arbeitgebern im grenzüberschreitenden Raum ermöglichen.
  • Realisierter Karrieretag / Karrieremesse, einschließlich:
    • Networking zwischen Studierenden, Hochschulpersonal und Arbeitgebern,
    • Präsentationen von Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region,
    • öffentliche Vorstellung des Karrierekompasses.
  • Entwickeltes und pilotgetestetes Online-Tool „Karrierekompass“, das umfasst:
    • Berufsprofile und Schlüsselkompetenzen,
    • Beispiele erfolgreicher grenzüberschreitender Karrieren,
    • Überblick über Unterstützungs- und Förderprogramme (z. B. „Görlitz auf Probe“),
    • Informationen zu administrativen und rechtlichen Aspekten grenzüberschreitender Beschäftigung.
  • Durchgeführte Treffen der Expert:innengruppe (in Präsenz und online) zur Validierung der Analyseergebnisse, zum Austausch von Erfahrungen sowie zur Entwicklung von Handlungsvorschlägen.
  • Erarbeiteter Empfehlungskatalog für Hochschulen und regionale Akteure auf Grundlage der Analysen und Expert:innendiskussionen.

Projektergebnisse (Results / Outcomes)

Das Projekt trägt zu messbaren Veränderungen im Verhalten, Wissen und in der Zusammenarbeit der Zielgruppen bei:

  • Erhöhtes Informationsniveau der Studierenden über Beschäftigungsmöglichkeiten in der Euroregion Neiße sowie über Anforderungen von Arbeitgebern und administrative bzw. rechtliche Rahmenbedingungen grenzüberschreitender Beschäftigung.
  • Gesteigerte Motivation von Studierenden und Absolvent:innen, regionale und grenzüberschreitende Arbeitsmöglichkeiten zu nutzen.
  • Bessere Abstimmung zwischen Kompetenzen der Absolvent:innen und den Anforderungen des Arbeitsmarktes, unterstützt durch die Nutzung der Analyseergebnisse in Lehre und Karriereberatung.
  • Gestärkte institutionelle Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Arbeitgebern und öffentlichen Institutionen im Bereich Beschäftigungsfähigkeit und Karriereentwicklung.
  • Etablierung und Nutzung des „Karrierekompasses“ als nachhaltiges Informationsinstrument für Studierende, Absolvent:innen und weitere Akteure am Arbeitsmarkt.
  • Verbesserte Arbeitsmarktreife der Studierenden, insbesondere durch praktische Erfahrungen und direkten Kontakt mit Arbeitgebern.
  • Umsetzung der erarbeiteten Empfehlungen in die Praxis, mit dem Ziel der Weiterentwicklung von Karriereberatung und strategischer Personalentwicklung auf regionaler Ebene.

Zuletzt aktualisiert am:

23.04.2026

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