St.-Josef-Wallfahrt – Einladung ins Pfarrhaus Krásná am 1. Mai 2026

01.05.2026
Ort: Pfarrhaus Krásná
Veranstaltungsart: Projekt-Veranstaltung

Einladung zur Pfarranlage Krásná und weiter über die Grenzen des Alltags hinaus
St.-Josef-Wallfahrt – Einladung ins Pfarrhaus Krásná am 1. Mai 2026

Im Rahmen der diesjährigen Wallfahrt des hl. Josef in Krásná (1. 5. 2026), die im gesamten dortigen historischen Areal stattfindet, besteht unter anderem die Möglichkeit, auch das Pfarrhaus zu besichtigen. Noch bevor hier die Bau- und Abbrucharbeiten im Zuge des Projekts Wandern zu unseren kulturellen und historischen Schätzen beginnen, das von der Gemeinde Pěnčín in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Oybin umgesetzt wird, können mehrere Veranstaltungen besucht werden, die – obwohl sie unterschiedliche Bezeichnungen tragen – eng miteinander verbunden sind.

Im Gebäude des Pfarrhauses wird eine internationale Ausstellung vorbereitet, die sich dem Wandern und der Migration unserer Vorfahren in der Grenzregion im Dreiländereck Böhmen–Deutschland–Polen widmet. Neben Krásná werden weitere 14 Orte im gesamten Euroregion Nisa einbezogen. Mancherorts handelt es sich lediglich um Stationen bei lokalen Sehenswürdigkeiten, ein großer Teil der Ausstellung wird jedoch auch im Partnerort Oybin zu sehen sein.

Das Pfarrhaus selbst wird den ganzen Tag über zugänglich sein, während im Areal weitere Veranstaltungen stattfinden. Besucherinnen und Besucher haben so die einmalige Gelegenheit, das Gebäude noch vor der Rekonstruktion zu besichtigen, die zwangsläufig einen Teil des Geistes vergangener Zeiten und der alten Geschichten überformen wird.

12:00 Vom Keller bis fast unter das Dach – Führung mit Fokus auf historische Bauelemente und die Geschichte des Pfarrhauses mit Mgr. Jan Sedlák, Mitautor der bauhistorischen Untersuchung und Koordinator des gesamten grenzüberschreitenden Projekts.

13:00 Vorstellung und aktuelle Entwicklungen im Projekt Putujme za našimi kulturními a historickými poklady
Präsentation der geplanten Maßnahmen nicht nur in Krásná, sondern auch an weiteren vom Projekt betroffenen Orten: Rekonstruktion des Pfarrhauses in Krásná und seine Anpassung für Ausstellungszwecke, Burg und Kloster Oybin, Sicherung instabiler Hänge und Ruinen, archäologische Untersuchungen, Ausstellung der Funde sowie ein virtueller Weg Krásná–Oybin, der mehr als ein Dutzend Orte auf beiden Seiten der Grenze sowie beide Kulturdenkmäler verbindet. Einbindung von Augmented Reality (AR) sowohl in die Ausstellungen an beiden Orten als auch in den Weg.

Eines der Themen der Ausstellung im Pfarrhaus, aber auch an weiteren Stationen des Weges, sind die „wandernden Sagen“. In diese geheimnisvolle Welt führt Dr. Eva Koudelková ein, tschechische Schriftstellerin, Inhaberin des Verlags Bor in Liberec und Hochschuldozentin.

14:00 Wandernde Sagen zwischen dem Iser-, Lausitzer- und Zittauer Gebirge – Vorstellung der vorbereiteten Ausstellung sowie der Sagen und ihrer Zusammenhänge

Sagen gehören zu den beliebtesten Formen der Volksdichtung, da sie von Orten erzählen, an denen wir leben und die wir kennen. Sie eröffnen Einblicke in die vergangene Lebenswelt, berichten von der Geschichte eines Volkes oder einer Region mit einer spezifischen Auswahl an Figuren sowie einer eigenständigen Volksphilosophie. Der Vortrag geht davon aus, dass sich trotz zahlreicher lokaler Besonderheiten überraschend viele Gemeinsamkeiten finden lassen, die besonders in benachbarten Regionen sichtbar werden, wo es zu gegenseitiger Beeinflussung und Übernahme kam.

15:00 Unterwegs von Böhmen bis ans Ende der Welt (Cabo Fisterra)

František begab sich auf dem Jakobsweg zu Fuß von Liberec bis ins spanische Santiago de Compostela und von dort noch weiter bis zum Kap Finisterre (galicisch Fisterra) im Nordwesten Spaniens, in Galicien, in der Provinz A Coruña. Dieser felsige Ort an der Küste der Costa de la Muerte („Todesküste“) galt in der Antike als Ende der damals bekannten Welt (lateinisch finis terrae), wo das Land auf den Atlantik trifft.

František hat zudem gemeinsam mit Freunden den Weg von Krásná nach Oybin kartiert und selbst begangen.

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