Wie gehen die Arbeiten in Oybin weiter
Im Rahmen der archäologischen Arbeiten am Standort Jungfernsprung wurden Spuren alter Bebauung ans Tageslicht gebracht. Das Landesamt für Archäologie hat diese aufgenommen und den früheren historischen Befunden zugeordnet. Die Funde wurden zwar wieder verdeckt, doch die Dokumentation dazu wird den Besuchern der Burg und Klosteranlage Oybin im Rahmen der gemeinsamen Dauerausstellung „Krásná/Oybin“ in anderer Form zugänglich gemacht.

Ein weiterer Projektinhalt ist die Neuausrichtung der Ausstellung im Bahrhaus. Auf Grund der klimatischen Bedingungen ist die Ausstellung von Originalen an anspruchsvolle Anforderungen der Präsentation gebunden. Um die Ausstellung langfristig zu sichern, werden Repliken der historischen Ofenkacheln mit dem 3D-Scannen und -Druck gefertigt und die Oberflächenbehandlung vorgenommen. Einige ausgewählten Kacheln werden zusätzlich für Menschen mit Einschränkungen als haptische Modelle zur Verfügung stehen.
Zur Zeit kommuniziert das Projektteam um Kirsten Helmstedt als Kuratorin der neuen gemeinsamen Dauerausstellung Krásná/Oybin, Teil 2 (Oybin) mit dem Landesamt für Denkmalpflege in Abstimmung zur Genehmigung und mit dem Projektpartner der Gemeinde Pěnčín über die Präsentation der Kacheln


