Das Projekt „Grenzenlose Bildung zwischen Vergangenheit und Zukunft“ wurde in Litvínov offiziell gestartet.

05.11.2026 - 05.11.2026
Ort: Litvínov
Veranstaltungsart: Konferenz

Das Projekt „Grenzenlose Bildung zwischen Vergangenheit und Zukunft“ wurde in Litvínov offiziell gestartet. | Copyright: foto

🌲 Tradition + Technologie = die Zukunft des Erzgebirges
🎮 In Lesná entsteht ein virtueller 3D-Park, der die Geschichte der Region mit virtueller und erweiterter Realität verbindet.

🪵 Traditionelles Handwerk wird in Workshops, Exkursionen und praktischen Vorführungen für Schüler und die Öffentlichkeit modern erlebbar gemacht.

🧠 200 Schüler aus Tschechien und Sachsen nehmen an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teil, die sich auf Handwerk, 3D-Technologien und virtuelle Realität konzentrieren.

🌍 Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vernetzt Organisationen aus Lesná, Seiffen und Litvínov und eröffnet neue Möglichkeiten für Bildung und Entwicklung der Region.

🚶 Exkursionen, ein Fachforum und Praktika bieten die einzigartige Gelegenheit, das Erzgebirge aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.

Litvínov, 4. November 2026 – Die Auftaktkonferenz des internationalen Projekts „Grenzenlose Bildung zwischen Vergangenheit und Zukunft“ fand im Zentrum für Bachelorstudien in Litvínov statt. Das Projekt vernetzt Bildungseinrichtungen, Berufsverbände und die Öffentlichkeit aus Tschechien und Sachsen. Es wird gemeinsam vom Bildungs- und Freizeitzentrum Lesná (o.p.s.), der Stadt Kurort Seiffen und der Schola Humanitas Litvínov durchgeführt. Die Partnerschaft trägt dem wachsenden Bedürfnis Rechnung, die Erzberge für die jüngere Generation und die breite Öffentlichkeit attraktiver zu gestalten und gleichzeitig den Erhalt des kulturellen Erbes, traditioneller Handwerkskunst und die Entwicklung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu fördern.

Hauptziel des Projekts ist es, die Geschichte, die Traditionen und die einzigartige Naturlandschaft der Erzberge mit modernen Bildungsmethoden und digitalen Technologien zu verbinden. Es bietet Besuchern und Studierenden neue Möglichkeiten, die Region durch innovative Bildungsangebote, Virtual Reality und digitale Werkzeuge zu erkunden.

Ein zentrales Ergebnis des Projekts ist die Schaffung eines virtuellen 3D-Parks in Lesná. Dieser ermöglicht die interaktive Erkundung von Geschichte, Bergbau, traditioneller Holzspielzeugherstellung, Landschaftsveränderungen und Handwerksprozessen. Dank Virtual und Augmented Reality bietet er Besuchern ein einzigartiges Erlebnis und neue Lernmöglichkeiten. Das Projekt umfasst außerdem zweisprachige digitale Anwendungen und Multimedia-Visualisierungen für tschechische und deutsche Besucher.

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist ein Bildungsprogramm für Schülerinnen und Schüler von Berufsschulen beiderseits der Grenze. Über zwei Schuljahre hinweg nehmen 200 Schülerinnen und Schüler daran teil. Sie absolvieren interaktive Unterrichtseinheiten, Exkursionen, praktische Workshops und gemeinsame Treffen. Die Teilnehmenden erproben traditionelle Handwerkstechniken wie Holzschnitzen und Drechseln und sammeln gleichzeitig Erfahrungen mit modernen Technologien wie 3D-Druck, digitaler Modellierung und Virtual Reality.

Das Projekt richtet sich jedoch nicht nur an Schulen. Für die breite Öffentlichkeit werden sechs thematische Exkursionen zu Geschichte, Bodenschätzen und Handwerkstraditionen des Erzgebirges angeboten. In Seiffen findet ein internationales Expertenforum statt, das sich der Tradition der Holzspielzeugherstellung und der Zukunft nachhaltigen Handwerks widmet. Ein weiteres Programmpunkt sind Berufspraktika in Kooperation mit lokalen Werkstätten und Unternehmen.

Das Programm der Eröffnungskonferenz präsentierte die einzelnen Partnerschaften, die geplanten Projektaktivitäten sowie Möglichkeiten zur Beteiligung von Schulen und der Öffentlichkeit. Die Teilnehmenden konnten Lehrmaterialien und Produktvorführungen kennenlernen, Virtual-Reality-Technologien ausprobieren und sich über das Konzept des geplanten 3D-Virtual-Reality-Parks informieren.

„Das Projekt bietet einen modernen und offenen Zugang zur Erforschung des Erzgebirges. Es verbindet Traditionen, Natur- und Kulturerbe mit modernsten Technologien und schafft neue Möglichkeiten für Bildung, internationale Zusammenarbeit und regionale Entwicklung“, so Antonín Herzán, Vertreter der Projektpartner.

Die Projektergebnisse werden auch nach Projektende langfristig genutzt. Die neu entwickelten Bildungsprogramme, digitalen Anwendungen und insbesondere der 3D-Virtual-Reality-Park werden fester Bestandteil des Angebots für Schulen, Familien und Besucher der tschechisch-sächsischen Grenzregion und tragen dazu bei, die Bindung der jungen Generation an die gemeinsame Erzgebirge-Region zu stärken.
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